Was genau ist ein Weidezaunnetz und wie funktioniert es?
Ein Weidenetz ist ein engmaschiges Zaunsystem, das aus horizontalen Litzen und stabilen, oft integrierten Pfählen besteht. Diese Bauweise ermöglicht eine schnelle Montage ohne separate Pfosten. Die Länge des Netzes (z.B. 50 m) macht es zu einer flexiblen Lösung für unterschiedliche Weideflächen. In den meisten Fällen handelt es sich um ein Elektrozaunnetz, bei dem die Kunststofflitzen durch feine Drähte aus Edelstahl oder Kupfer eine elektrische Spannung führen. Die einfache Handhabung beim Auf- und Abbau ist dabei ein großer Vorteil. Berührt ein Tier das Netz, erhält es einen kurzen, ungefährlichen Impuls. Dies lehrt die Tiere, den Zaun zu respektieren und sorgt für eine zuverlässige Hütesicherheit auf jeder Seite der Koppel.
Welche Arten von Weidenetzen gibt es?
Die Wahl des richtigen Netzes hängt von der Tierart und dem Einsatzzweck ab.
- Hühner- und Geflügelnetz: Diese Netze für Geflügel sind niedrig, aber engmaschig am Boden konzipiert, um das Durchschlüpfen von Küken und Kleintieren zu verhindern.
- Schaf- und Ziegennetz: Hier sind Stabilität und die Maschenweite entscheidend, da Schafe und Ziegen oft zum Klettern oder Durchdrücken neigen.
- Wildabwehrnetz und Wolfszaunnetz: Diese Netze sind meist extra hoch (120 cm oder mehr) und verfügen über verstärkte Litzen, um große, wehrhafte Wildtiere wie Wölfe, Marder oder Füchse effektiv abzuhalten.
Worauf muss ich beim Weidezaunnetz Kauf achten?
Beim Kauf eines Weidezaunnetzes sollten Sie drei wesentliche Faktoren berücksichtigen: Maschenweite, Netzhöhe und die Qualität der Pfähle. Eine falsche Wahl kann die Hütesicherheit gefährden und zu unnötigen Kosten führen.
Maschenweite und Tierart vermeiden die falsche Wahl
Je kleiner das Tier, das Sie hüten möchten, desto enger muss die Maschenweite im unteren Bereich des Netzes sein.
- Kleine Lämmer und Küken: Benötigen sehr enge Maschen am Boden, um ein Durchschlüpfen zu verhindern.
- Schafe und Ziegen: Benötigen eine hohe elektrische Leitfähigkeit, da ihr dichtes Fell den Impuls isolieren kann.
- Hühner: Brauchen ein Netz, das sie nicht nur in der Koppel hält, sondern auch vor Bodenfeinden wie Füchsen schützt.
Höhe und Stabilität – Der Sicherheitsfaktor
Die Netzhöhe muss zur Größe des Tieres passen. Für Standard-Schafe genügen oft 90 cm, während Wolfsabschreckungszäune Netze von 120 cm Höhe oder mehr erfordern, oft ergänzt durch zusätzliche Litzen.
Die Stabilität wird durch die Pfahlspitze bestimmt:
- Einzelspitze: Für feste, unproblematische Böden und schnellen Aufbau.
- Doppelspitze: Bietet einen sicheren Halt und ist ideal für steinige, unebene oder nasse Böden, da sie dem Netz eine deutlich höhere Standfestigkeit verleiht.
Welches Zubehör gehört zu einem Weidezaunnetz?
Ihr Weidenetz funktioniert nur so zuverlässig, wie es mit Energie versorgt wird. Um den Warenkorbwert zu erhöhen und Ihnen eine vollständige Lösung zu bieten, empfehlen wir Ihnen folgende Ergänzungen:
- Weidezaungerät: Die passende Energiequelle (12V, 230V oder Solar) ist entscheidend für eine wirksame Spannung.
- Weidezaunprüfgeräte: Unverzichtbar für die regelmäßige Kontrolle der Spannung auf dem Netz.
- Erdungsstab: Eine korrekte Erdung ist die Basis für jeden Elektrozaun.
- Reparatur-Set: Sichert eine schnelle Reparatur kleiner Netzschäden.
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